Was ist Osteopathie?

Unser Körper komplex und intelligent. Er ist immer in Bewegung, auch wenn wir ruhen.

Dies gilt für den Blutkreislauf, das Stoffwechsel- und Nervensystem und zeigt sich vor allem in Aufbau- und Regenerationsprozessen.

Osteopathie Jörg-Peter Lyssewski

Beweglichkeit ist für unseren Körper also essenziell.

Nur wenn die Beweglichkeit auf allen Körperebenen gegeben ist, kann der Körper gut funktionieren. Gesundet der Mensch, verschwindet das Symptom, nicht umgekehrt. Mit dieser Sichtweise dient die Osteopathie ihrem Patienten vorbeugend, lindernd und unterstützend. Ihre Potenziale liegen überall dort, wo nicht allein das Symptom bekämpft, sondern der Körper als Einheit angesprochen wird.

Osteopathie ist eine Form der manuellen Therapie: Sie arbeitet ausschließlich mit den Händen. Die Hände des Therapeuten dienen nicht nur der Behandlung vorhandener Bewegungseinschränkungen. Ziel einer osteopathischen Behandlung ist vielmehr die qualitative Verbesserung der Gewebemobilität - also der Beweglichkeit des faszialen Bindegewebesystems, damit die Selbstheilungskräfte des Patienten reaktiviert oder unterstützt werden.

Eine osteopathische Behandlung ist überall dort möglich und sinnvoll, wo funktionelle Störungen mit charakteristischen Beschwerden vorliegen oder sich ankündigen - zum Beispiel bei Schmerzen am Bewegungsapparat, bei Verdauungsprobleme oder vegetativen Symptomen wie Nervosität und Schlafstörungen.

Da die Osteopathie immer den ganzen Menschen behandelt, ist sie uneingeschränkt in jedem Alter des Patienten einsetzbar.

Frei nach Andrew Taylor Still 1828-1917, Begründer der Osteopathie:

"Suche nicht nach Krankheit, suche die Gesundheit."